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Winterlicht

Der Wintersturm pfeift um die Ecken
und fegt den Firn vom Tannenbaum.
Nur Silhouetten kann ich noch entdecken,
den grauen Berg, ich seh´ ihn kaum.

Doch da - ein Licht geht an und leuchtet leise.
Geschützt im Haus dort ist noch Leben.
Jemand erwartet mich von meiner Reise
und will mir Wärme, Liebe geben.

In meine Seele dringt die tiefe Kraft,
räumt weg vom Pfad mir jeden Stein.
Sie gibt mir Mut auf meiner Wanderschaft.
Heut´ darf ich beten, hoffen, sein!

Durchdringe mich und schau - ich gehe!
Ich gebe mich dir dankbar hin!
Ich nehme meinen Auftrag an und sehe,
dass ich ein Kind in deinem Schoße bin.

Dein Licht zeigt mir den langen, rechten Weg.
Du gibst mir Mut ihn zu beschreiten.
Durch Dunkelheit ich manchmal mich beweg,
dein Licht wird mich hindurch begleiten.

Du zögerst? Habe doch vertrauen!
Du wirst begreifen, dass du göttlich bist.
Lass uns doch einfach vorwärts schauen,
zum Licht hin, wo die Liebe ist.

Bild: Karl-Heinz Huesmann
Text: Emil Rudolf Benz

Aus "Entdecke das Leben" Band 3

Copyright © 2021 K2-Verlag