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Training des auditiven Arbeitsgedächtnisses in den Basisfunktionen Speicherung und Sequenz

Kommt Ihnen dieses Beispiel bekannt vor? Roland ist ein achtjähriger, aufgeweckter Junge:

Er hat Mühe beim Erzählen von Erlebnissen, da er die Reihenfolge immer wieder durcheinander bringt. Seine Mitschüler verstehen ihn deshalb oft sehr schlecht. Meistens stockt er auch beim Erzählen. Die Wörter, welche er sich bildlich genau im Kopf vorstellen kann, kommen ihm nicht in den Sinn. Roland macht viele Umschreibungen, weil er das Zielwort nicht findet. Das Lesen von längeren Wörtern fällt ihm schwer. Er kann sich eine längere Buchstabenfolge im Kopf nicht merken. So weiß er am Ende des Wortes nicht mehr, welche Buchstaben er gelesen hat. Roland hat also Mühe, die Wörter zu vertonen, das hat zur Folge, dass er den Wortklang des Wortes nicht erfassen kann. Auch die Sinnentnahme des Wortes ist schwierig für ihn. Das Auswendiglernen von Versen und Liedern ist für Roland ein Graus. Beim Schreiben verwechselt er ähnlich klingende Buchstaben wie „d / t, p / b, g / k, m / n“ (z. B. „Danne /Tanne, Parbara / Barbara, Gabel / Kabel, mein / nein“) und lässt auch oft Buchstaben aus.

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