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Unterschiedliche Lernniveaus bei Schulanfängern

28.09.2015 18:11

Von Vanessa Braun Shakeshaft

Wie werde ich als Lehrerin oder Lehrer den Kindern gerecht, welche mit den verschiedensten Lernniveaus in das erste Schuljahr eintreten?

Schon lange nicht mehr ist der Eintritt in die 1.Klasse für alle Kinder der Beginn des „Lesen- und Schreiben Lernens“.

Einige Schüler können Schuleintritt bereits Lesen, andere wiederum interessierten sich bis anhin nicht für Buchstaben und kennen somit bei Schuleintritt nur wenige oder keine Buchstaben.

Diese heterogenen Voraussetzungen und die unterschiedlichsten Lernniveaus im Lesen und Schreiben stellen Lehrerinnen und Lehrer vor enorme Herausforderungen.

Die Erfassung des Vorwissens und die entsprechend notwendige individuelle Förderung der Kinder sind daher von zentraler Bedeutung.

Die Schüler sollen von Beginn an Freude am Unterricht und einen guten Schulstart haben. Daher dürfen sie einerseits nicht überfordert- aber auch nicht unterfordert werden!

Für die Leistungserfassung der Kinder zum Zeitpunkt des Schuleintritts gibt es heutzutage aussagekräftige Tests, mit welchen sich der Lernstand der Klasse bestimmen lässt. So können die geeigneten Fördermassnahmen für  jeden Schüler niveaugerecht ermittelt werden. 

phonologische Bewusstheit  PhoMo-Kids

Mit TEPHOBE (Test zur Erfassung der phonologischen Bewusstheit und der Benennungsgeschwindigkeit) und/oder PhoMo-Kids (Phonologie Modellorientiert für Kinder vom Vorschulalter bis zum dritten Schuljahr)  testen Sie die phonologische Bewusstheit, welche für einen erfolgreichen Lese-Rechtschreibstart Voraussetzung ist. Beide Tests können sehr gut in der Klasse durchgeführt werden. Damit kann  eine Früherkennung bezüglich der Risikofaktoren einer Lese-Rechtschreibstörung gewährleistet werden.

Bei Auffälligkeiten in der phonologischen Bewusstheit (Anlaute/Endlaute hören, Wortsynthese und Analyse, Reimwörter erkennen, Wörter in Silben einteilen etc.) ist eine gezielte frühe Förderung von grösster Wichtigkeit. Für individuelles Lernen bieten sich da die Max-Lernkarten für phonologische Bewusstheit sehr an! Die Max Förderprogramme mit sofortiger Selbstkontrolle eignen sich vorzüglich für die individuelle Förderung.

Max-Phonologische Bewusstheit

Bei Problemen im Zuordnungsprozess von Lauten zu Buchstaben (sogenannte Phonem-Graphem-Korrespondenz) ist eine frühe Erfassung und gezielte, ursachenorientiere Förderung äusserst wichtig, damit die Schüler den Anschluss an die Klasse nicht schon im ersten Schulhalbjahr verpassen. Für die Wortsynthese und Analyse (Buchstaben zu Wörtern verschleifen und Wörter in Buchstaben zerlegen) ist neben der auditiven Wahrnehmung und Verarbeitung auch der auditive Arbeitsspeicher ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Dieser kann mittels dem Test PHOG (Phonematischer Gedächtnisstest) überprüft werden (nur einzeln durchführbar).

Phog

Bei frühzeitiger Erkennung auditiver Speicherschwierigkeiten (Speicherung und Sequenz) kann dies gezielt geübt werden. Dazu bietet sich das Therapiematerial ASG (auditive Sprachlautgedächtnisspiele) gut an. Zu jeder Jahreszeit sind Lernspiele für die Laut, Silben, Wort und Satzebene konzipiert worden. Die Spiele können auch gut in Zweiergruppen gespielt werden und bieten sich so in der Klasse für Planarbeit (Werkstatt oder Wochenplan) an.

Lega-Ludo

Ein erfolgreicher Start in den Lese-Schreiblernprozess entscheidet über die längerfristige Schulkarriere der Kinder. Deshalb ist eine frühzeitige, ursachenorientierte Erkennung der Schwierigkeiten ein wichtiger Faktor für den Schulerfolg! Wir brauchen gezielte, ursachenorientierte, individuelle Förderung von Anfang an!

Die Tests und Förderprogramme haben wir im K2-Shop zusammengestellt.

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